Kino Im Kulturhaus Saal

 

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Kino trotz mit Kleinkind? 

 

Stillgruppe, Krabbelgruppe, Eltern-Kind-Kurse… Nach der Geburt eines Kindes ist das selbstbestimmte Leben für viele frischgebackene Eltern erst mal vorbei. Alles dreht sich ums Baby. Alte Freunde und Hobbys bleiben auf der Strecke. An abendliches Ausgehen ist gar nicht mehr zu denken, vor allem, wenn das Kind alle zwei Stunden nach Nahrung und Nähe verlangt.

 

Doch jetzt kommt.... Kino, Baby!  

Endlich sind Eltern mit kleinen Babys nicht mehr von der (Kultur-)Welt abgeschnitten: Jeden zweiten Montag im Monat um 10:30 können Mamas und Papas wieder ins Kino gehen. So wie früher. Und das Baby? Baby kommt mit!    

Um die Kleinen nicht zu überreizen, laufen die Vorstellungen mit verminderter Lautstärke und bei sanftem Licht. Es darf gestillt, gekrabbelt und gebrabbelt werden! Wickeltisch und Stellplätze für Kinderwagen sind vorhanden. Und Stilltee gibt’s gratis!

 

Für Babys kostenlos, Erwachsenen zahlen 7,50€



 Nächster Termin: 

 Montag, 10.12.18 / 10:30h   

 

 

Wer Familie hat, braucht sich um Gesprächsthemen beim gemeinsamen Essen keine Sorgen machen.


Von dieser Wahrheit können auch Stephan und Elisabeth ein Lied singen. Sie haben Elisabeths Bruder Thomas, dessen schwangere Verlobte Anna und René, den besten Freund der Familie, zum Abendessen eingeladen. Die Stimmung ist gelöst, fast friedlich. Bis Thomas verrät, welchen Vornamen Anna und er ihrem Kind geben möchten. Eine Offenbarung, die die Gemüter mehr erhitzt als das Curry, welches in der Küche vor sich hin kocht. Und während sich Stephan echauffiert, Thomas provoziert, Anna sich angegriffen fühlt und René und Elisabeth versuchen zu vermitteln, kommen nach und nach die verschiedensten Geheimnisse ans Licht, die dazu führen, dass es am Ende des Abends nicht nur Worte sind, die durch die gutbürgerlichen Räume fliegen.

Sönke Wortmann füht nach "Frau Müller muss weg" wieder einmal in die Abgründe, die hinter heilen Familienfassaden lauern. Ein gradioses Ensemble, dem man die große Spielfreude in jeder Minute ansieht, setzt noch eins oben drauf: Ob Christoph Maria Herbst als snobistisch arroganter Uni-Dozent, Caroline Peters als gefrustete Ehefrau, Mutter und Teilzeitberufstätige, Justus von Dohnanyi als etwas zu zartfühlende Künstlerseele oder Florian David Fitz als kapitalistischer Unternehmer, der für einen guten Witz gerne mal den Familienfrieden riskiert – sie allesamt erfüllen Stereotypen und führen sie gleichzeitig ad absurdum, treiben das Klischee auf die Spitze und erfüllen ihre Figuren doch auch mit nachvollziehbar menschlichen Zügen und Tiefe.


Ganz großes Kino!

 

DIE IDEE    

Wenn Menschen Eltern werden, ändert sich Vieles im Leben; was bleibt, ist das Bedürfnis nach sozialen Kontakten, Austausch auf Augenhöhe, Pflege eigener (intellektueller) Interessen. Wenn diese Bedürfnisse mit Kind nicht mehr befriedigt werden können, birgt das Frustrationspotential. Manche Eltern, meist Mütter, fühlen sich isoliert und “irgendwie raus”.    

 

Deshalb ist es wichtig, ihnen die Teilnahme am kulturellen Leben weiter zu ermög-lichen. Dazu müssen ein paar Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden.

 

Kino, Baby! möchte Eltern von Kleinkindern (bis ca. 18 Monate) durch ein zeitlich und räumlich geeignetes Angebot die Möglichkeit geben, weiterhin die aktuellen Filme zu sehen, über die kinderlose Freunde reden und dabei Menschen mit ähnlichen kulturellen Interessen treffen. Das alles im Schutz einer Gruppe ebenso “Betroffener”, die die zu erwartenden Regel- abweichungen (Lautstärke, Unruhe, alles, was mit Babys so passiert) toleriert und teilt.




 

facebook.com/KinoBaby1