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Ein Mann, eine Frau und eine Nacht, in der es um alles oder nichts geht. In einem Hotel begegnen sich zwei Menschen, von denen jeder für sich bereits mit dem Leben abgeschlossen hatte. Doch dann vereitelt Arthur durch Zufall den Plan der jungen Claire. Aus den beiden Lebensmüden wird eine unerwartete Schicksals-gemeinschaft, die gemein-sam durch die Nacht ziehen

Es gibt sie noch, die Langzeitliebenden:Bezaubernder Dokumentar-film über vier Paare, die seit über 55 Jahren zusammen leben - in guten wie in schlechten Zeiten.

Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Diese Woche neu 

Es ist wie beim «Club der toten Dichter»: In dem Moment, in dem der Anführer den Raum verlässt, erhebt sich erst eine, dann ein Zweiter, am Ende steht die ganze Klasse: Alle für einen. Um Solidarität, Mut, aufrechtes Handeln geht es in Lars Kraumes neuem Film, der eine wahre Geschichte erzählt: Eines Morgens, 1956, beschließt eine DDR-Abiturklasse in der damaligen Stalinstadt, heute Eisenhüttenstadt, mit einer Schweigeminute der Toten und Verletzten beim ungarischen Volksaufstand zu gedenken. Das ruft den Zorn der politischen Elite hervor, der „Anführer“ soll bestraft werden. Aber niemand aus der Klasse will sagen, wer sich die Schweigeminute ausgedacht hat, und so wird die gesamte Klasse vom Abitur ausgeschlossen.  
     

Harter Tobak. Obwohl die Schülerinnen und Schüler weitgehend zusammenhalten, geht es nicht gänzlich ohne Sich-gegenseitig-Belauern, Misstrauen und Verrat ab. Vor allem durch den Druck von außen, von Parteikadern, dem Bildungsministerium, manchen Eltern. Der Film zeigt eine Gesellschaft der Partei- und Politräson statt einer Menschlichkeit, die der junge Staat vorgab, leben zu wollen.


Das Drehbuch basiert auf dem Buch des damaligen Schülers Dietrich Garstka. Christoph Gunkel hat bei Spiegel online Garstkas Erinnerungen in einem sehr interessanten Beitrag zusammengefasst - wer sich für Hintergründe interessiert, der schaut hier

 

Meisterregisseur Steven Spielberg erzählt die Geschichte von Katherine "Kay" Graham, die sich als Verlegerin der Washington Post im Jahr 1971 dem Kampf um die Pressefreiheit stellt. Damals wurden ihrer Zeitung geheime Papiere aus dem Pentagon zugespielt, die die gezielte Desinforma-tion der US-amerikanischen Öffentlichkeit in Bezug auf den Vietnamkrieg aufdeckten. Ein historisches Thema mit ausgesprochen aktuellen Zügen.


Ein echsenhaftes Wasserwe- sen wird in den Zeiten des kalten Krieges für geheime  militärische Zwecke gefangen gehalten und misshandelt. Zwischen ihm und der schüchternen, gehörlosen Putzfrau des Labors entspinnt sich eine zarte Beziehung, die bald dramatische Konsequenzen nach sich zieht. OSCARs in den Kategorien "Bester Film", "Beste Regie", "Beste Filmmusik" und "Bestes Szenenbild"


Ist es eine Komödie, ist es eine Tragödie? Klare Antwort: Es ist Beides. Vor allem ist das Werk mit dem seltsamen Titel ein hinreißender Film. Die Tour-de-Force einer verzweifelten Mutter, die aus Wut über die vermeintliche Untätigkeit der örtlichen Polizei drei Werbetafeln (Billboards) mietet, um den Behörden darauf öffentlichkeitskeits- wirksam Komplettversagen bei der Aufklärung des Mordes an ihrer Tochter vorzuwerfen wurde zurecht mit Oscars für Beste Hauptdarstellerin (Frances McDormand) und Bester Nebendardsteller (Sam Rockwell) ausgezeichnet.