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Schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts entdeckten Berliner Bankiers die Schönheit der Küsten Usedoms und machten daraus ein profitables Geschäftsmodell. Heute zieht es Millionen von Touristen auf die Insel. Das bringt Umsatz - und Probleme...

Wunderbar einfache und warmherzige Geschichte eines jungen Mannes, der im Mikrokosmos eines Groß-markts Freundschaft und Liebe findet. Der schönste Film der Berlinale 2018.

Kino Im Kulturhaus Saal

 

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DANKE!
soeben wurde uns vom Medienboard Berlin-Brandenburg der Kinoprogrammpreis für die "Herausragende Programmarbeit 2017" verliehen. Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, die wir bereits zum neunten Mal entgegennehmen durften. Auch weiterhin setzen wir uns mit großer Leidenschaft für gute Filme und abwechslungsreiche Themen ein. Danke an die Jury, das Auswahlkommitee und vor allem an unsere treuen Besucherinnen und Besucher! Wir lieben Euch und bleiben für immer Euer Kino im Kiez!


 Diese Woche neu  

Die junge Witwe Florence Green startet im englischen Fischerdorf Hardborough Ende der 50er Jahre eine kleine Kulturrevolution. Sie eröffnet einen Buchladen und stellt dort auch progressive, polarisierende und "skandalöse" Werke ins Schaufenster - wie Nabokovs "Lolita" oder Bradburys "Fahrenheit 451". Die anfangs skeptischen Dorfbewohner, Arbeiter und Fischer, treibt alsbald die Neugier in den kleinen Laden. Aber Florence hat die Rechnung ohne die gesellschaftlichen Elite gemacht. Fremde sind hier unwillkommen, und die alteingesessene graue Eminenz Violet Gamart befürchtet einen Kontrollverlust in ihrem Heimatdorf. Folglich stellt sie sich den radikalen Veränderungen mit großer Feindschaft und fiesen Intrigen entgegen.


Der Film von Isabel Coixet, basierend auf einem Buch von Penelope Fitzgerald, ist eine ehrliche Liebeserklärung an die bedrohten Wohnstuben des Geistes, die guten alten, aussterbenden Buchläden. Jeder leidenschaftliche Leser wird berührt sei


 weiter im Programm 

Aurora ist 50 und hat ihr Leben als alleinerziehende Mutter bisher tapfer gemeistert. Die älteste Tochter ist aus dem Haus und Marina, die Jüngste, wird ebenfalls bald zum Studieren wegziehen. Wenn sich Aurora die beiden anschaut, blickt sie ohne Reue auf ihr Leben, auf die nicht immer freiwilligen Entscheidungen und verpassten Chancen. Trotzdem schleicht sich neben den Hitzewallungen auch eine gewisse Melancholie in ihr Dasein, und ehe sie sich versieht, steht ebenda alles auf dem Kopf. Als Marina ihr eröffnet, dass sie schwanger ist, kann sich die werdende Großmutter nicht wirklich freuen. Nachdem sie ihren Job als Kellnerin verloren hat, trifft Aurora ihre frühere Jugendliebe Totoche wieder. Damit ist die Saat eingebracht für wildwuchernde Turbulenzen, die hier in herrlich verschlungener Erzählform miteinander verbunden werden.  Agnès Jaoui ist hinreißend als Heldin in den Wechseljahren, die an allen Fronten gleichzeitig um ihr Glück kämpft. Völlig unangestrengt wechselt sie zwischen Komik und Emotionalität. Regisseurin Blandine Lenoir wiederum entwickelt eine sichtliche Liebe fürs komödiantische Detail. Die Automatiktür im Krankenhaus etwa, die sich beharrlich nicht für Aurora öffnen will, ist ein schönes Bild für das allmähliche Unsichtbarwerden im Alter. Auf leichtherzige, besinnliche, zärtliche und urkomische Weise gelingt das Porträt einer Lebensphase, in der die eigenen Sehnsüchte noch einmal kräftig durcheinandergeschüttelt und das Dasein neu ausgerichtet werden will.

 

15.06. 21:45

16.06. 21:45h

22.06. 21:45h

23.06. 21:45h

29.06. 21:45h

30.06. 21:45h

04.07. 21:30h

05.07. 21:30h

06.07.  21:30h

GRATISVORSTELLUNG

zum 15. Geburtstag!

07.07. 2130h

Das komplette Programm:

www.openairkino-spandau.de