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Ahmad wird wegen einer kleinen Betrügerei verhaftet. Er landet für drei Monate hinter Gittern. Nach anfänglichem Schock gefällt es ihm dort von Tag zu Tag immer besser. Gemessen an den verwirrenden Lebens-umständen, der Korruption, der Behördenwillkür und all den sonstigen chaotischen Verhältnissen in "Freiheit" bezaubert der Knast durch gute Organisation, verläss-liche Versorgung und loyale Mitinsassen.


Kino Im Kulturhaus Saal

 

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Politikerin Janet ist zur Gesundheits-ministerin ernannt worden. Mit engen Freunden und Mitstreitern soll es einen kleinen eleganten Umtrunk in ihrem smarten Privathaus geben. Als Ehemann Bill dabei mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Plötzlich offenbaren auch die anderen Gäste lang gehütete Geheimnisse, woraufhin Beziehungen, Freundschaften, politische Überzeugungen und Lebensentwürfe in Frage gestellt werden. Innerhalb kürzester Zeit kippt die kultivierte bürgerliche Atmosphäre in ein emotionales Chaos erster Ordnung. Während im Ofen die Häppchen verbrennen, fliegen im Wohnzimmer die Fetzen und die Whiskeygläser und die Party steuert unaufhaltsam auf den großen Knall zu.


Großbritannien an der Kante zum Brexit, todesbereit wie die Lemminge bei Monty Python. Alle Ideale sind abgefrühstückt, alle Illusion ist dahingeschrumpelt wie ein Zirkusballon, der vom Zeitgeist angepikst wurde. Alles ist zum Kreischen komisch, allein schon, damit man nicht weinen muss.




"Meine Söhne essen sicher keine Büchsenravioli!" oder "Ich will nicht, dass ständig fremde Männer um dich herum sind!". Klingt wie ein Klischee aus dem patriarchalischen Morgenland? Weit gefehlt! Wir befinden uns in der Schweiz, Anfang der 70er Jahre. Hausfrau und Mutter Nora lebt mit Mann,  zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater im verschlafenen Appenzell. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Und was sich die junge Frau von ihrem Ehemann da anhören muss, ist auch nicht die Reaktion darauf, dass sie eine Revolution anzetteln will. Nein, Nora möchte nur ein bißchen arbeiten gehen; teilzeit. Dabei ist Hans noch einer der toleranten Männer im Dorf... Doch Noras Ehrgeiz ist geweckt: Sie beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über das die Männer abstimmen sollen. Nun gerät die Dorf- und Familienordnung erst recht ins Wanken, zumal auch andere Frauen im Dorf von ihren politischen Ambitionen angesteckt werden und gemeinsam mit Nora den Aufstand proben.

In der Schweiz avancierte die auch dramatische Komödie um den Kampf der Schweizerinnen gegen "Die göttliche Ordnung" zum Hit und wurde auf Festivals rund um den Globus mehrfach ausgezeichnet. Petra Volpe setzt ein starkes Ensemble angeführt von Marie Leuenberger als überaus sympathischer Heldin in Szene in ihrem amüsanten, sehr treffenden Film über Gleichberechtigung, Familie und ein bisschen sexueller Revolution.

Hintergrund: Die Schweiz gilt vielen als demokratisches Musterland, doch Frauen dürfen dort erst seit 1971 an nationalen Wahlen teilnehmen. Noch viel länger sollte es dauern, bis Frauen auch bei sämtlichen Kantonswahlen zugelassen waren. Erst 1989 und 1990 gaben die beiden Appenzeller Halbkantone dafür grünes Licht.


Dunkel draußen?

Na und?


Vorwärts in den Kinoherbst!

Mit vier neuen und großartigen Filmen feiern wir das Ende des Sommers.

Vormerken!