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Scharfzüngig, augenzwin-kernd, aberwitzig: Sönke Wortmann erzählt mit pointiertem Witz über eine Dinnerparty, die dank des Vornamens eines noch ungeborenen Kindes völlig eskaliert.

Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Neu im Programm

 

Berlin der 1920er Jahre: Wirtschaftskrise,Massen- arbeitslosigkeit und eine erstarkende rechte Bewegung verwandeln die Metropole zum Pulverfass. In dieser Zeit führt Brecht seinen Welterfolg die „Dreigroschenoper“ zum ersten Mal auf. Das Publikum ist begeistert. Die Lieder von Kurt Weill entwickeln sich zu echten Gassenhauern. Die aufstebende FIlmindustrie will den Stoff möglichst breitenwirksam und unterhaltsam ins Kino bringen und bittet Brecht um das Drehbuch. Bertolt Brecht ist indes keineswegs bereit, sich den Erwartungen der Filmindustrie anzupassen. Er denkt an "eine ganz neue Art von Film", eine radikale, politische, pointierte, natürlich auch sexuell deutliche Leinwandoper. Trotzdem kassiert er das Geld und liefert... eine böse Gesellschaftssatire. Die Studiobosse toben und bald befindet man sich in einem wütenden Rechtsstreit - den Brecht wiederum als böse Gesllschaftssatire für sich instrumentalisiert...

 

Das Werk von Joachim A. Lang ist eine fiebrige Tour de Force – ein Film, der die "Dreigroschenoper" bis in den Finanzkapitalismus unserer Gegenwart hinein verlängert und dessen Aktualität hinsichtlich des damals aufkommenden Faschismus schon fast beklemmend wirkt. Es ist eine Regiearbeit, die das Publikum ebenso irritieren wie verblüffen dürfte – und ungeheuer reich beschenkt.



 

 

 

 

 

Als der Filmemacher Alexandre Mourot zum ersten Mal Vater wird, kommen eine ganze Menge neuer Fragen auf ihn zu. Sobald sie laufen kann, möchte seine Tochter alles entdecken und vor allem – auf eigene Faust und ohne Hilfe. Dabei gibt es allerlei Gefahren, die jedem Erwachsenen den Angstschweiß auf die Stirn treiben: an der Kante kann man stolpern, von der Leiter lässt es sich gut fallen oder von dieser Treppe schön herunterpurzeln. Alexandre Mourot fragt sich: was treibt meine Tochter eigentlich an und wie soll ich mich dazu verhalten? Als er feststellt, wie groß die Fortschritte seiner Tochter sind, wenn er sie einfach gewähren lässt und ihre eigenen Energien respektiert, beginnt er sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren. Ausgerüstet mit seiner Kamera besucht er Frankreichs ältestes Montessori-Kinderhaus. Hier trifft er auf glückliche Kinder, die die Vorteile ihrer Freiheit genießen und doch sehr diszipliniert ihren „Aufgaben“ nachgehen. Ob lesen, Brot backen, rechnen lernen, schlafen oder spielen – die Erzieher bleiben sehr diskret und im Hintergrund. Es sind die Kinder, die dem Regisseur durch ihre Entwicklung eine ganz eigene Dramaturgie vorgeben und so zu den eigentlichen Erzählern ihrer Geschichte werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Laura kehrt nach Jahren zurück in ihr spanisches Heimatdorf. Neben ihrer Großfamilie trifft sie dort auch auf ihre alte Liebe. Nichts scheint die Stimmung zu trüben – doch dann gerät das harmonisch wirkende Gefüge durch ein unvorhergesehenes Ereignis aus den Fugen .... Der zweifach oscarprämierte Regisseur Asghar Farhadi inszeniert mit Penélope Cruz und Javier Bardem eine Mischung aus Familiendrama und Thriller über eine Hochzeit auf dem Lande, die grauenvoll entgleist.

Vier Damen im fortge- schrittenen Alter knöpfen sich in ihrem  Buchclub den berühmt-berüchtigten SM-Roman "Fifty Shades of Grey" vor, und entdecken plötzlich in einem Verwir-rungszustand zwischen Schock, Entsetzen und Neugier, dass Literatur tatsächlich nicht nur den Geist stimulieren kann. Anzügliche Witze, viel Wein und die Freuden des Alters werden aufs Allerkomischste zelebriert und die aufkom-mende Lebenslust schwappt tatsächlich bis in den Kino- saal. Kleiner Tipp: Lassen Sie Ihren Mann zu Hause!