Kartenreservierung

Tel. 030 333 60 81



Kino Im Kulturhaus Saal

 

Begleiten Sie uns auf Facebook! Hier erfahren Sie mehr zu unserem Angebot und Aktuelles rund ums Kino im Kulturhaus.     

 

 

 

 Aktuell 

Wer Familie hat, braucht sich um Gesprächsthemen beim gemeinsamen Essen keine Sorgen machen. Von dieser Wahrheit können auch Stephan und Elisabeth ein Lied singen. Sie haben Elisabeths Bruder Thomas, dessen schwangere Verlobte Anna und René, den besten Freund der Familie, zum Abendessen eingeladen. Die Stimmung ist gelöst, fast friedlich. Bis Thomas verrät, welchen Vornamen Anna und er ihrem Kind geben möchten. Eine Offenbarung, die die Gemüter mehr erhitzt als das Curry, welches in der Küche vor sich hin kocht. Und während sich Stephan echauffiert, Thomas provoziert, Anna sich angegriffen fühlt und René und Elisabeth versuchen zu vermitteln, kommen nach und nach die verschiedensten Geheimnisse ans Licht, die dazu führen, dass es am Ende des Abends nicht nur Worte sind, die durch die gutbürgerlichen Räume fliegen.

Sönke Wortmann lässt sein spielfreudiges Team alle Stereotypen gleichzeitig ad absurdum führen, treibt das Klischee auf die Spitze und bringt mit viel Wortwitz und Esprit die heile Fassade des Bürgertums zum Bröckeln. Scharfzüngig, augenzwinkernd, aberwitzig.

 

Österreich, 1937: Der 17-jährige Franz Huchel wird von seiner lebensklugen Mutter vom idyllischen Attersee nach Wien geschickt, um beim ihrem abgelegten Liebhaber Otto Trsnjek in einer Trafik in die Lehre zu gehen. Franz fühlt sich zunächst fehl am Platz, hat Heimweh. Doch dann verliebt er sich unsterblich in eine junge Varietétänzerin – und findet in Sigmund Freud, der Stammkunde in dem kleinen Tabakladen ist, einen perfekten Gesprächspartner über die Liebe, das Leben und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Über all dem schwebt der Schrecken des Nationalsozialismus, denn Hitlers Truppen sind kurz davor, die Kontrolle in Österreich zu übernehmen. DER TRAFIKANT von Nikolaus Leytner ist die Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von Robert Seethaler.

Vom Schwarzwald bis nach Rügen. Als Jungs hatten sich Georg und Christian vorgenommen, mit ihren Mofas einmal quer durchs Land zu fahren. Inzwischen haben sie sich entfremdet - die Karte ihrer Träume hat die Jahre überdauert. Höchste Zeit ernst zu machen. Die "Morgenpost" schreibt: "Wenn Lars Eidinger und Bjarne Mädel lässig auf ihren alten Klapperkisten nebeneinanderher knattern (...) würde man am liebsten die Geschwindigkeit noch weiter drosseln, damit die beiden nicht zu schnell an der Ostsee ankommen."


Die spektakuläre Flucht der Familien Strelzyk und Wetzel aus Thüringen via selbstgebautem Heißluft-ballon in den Westen ist in die gesamtdeutsche Geschichte eingegangen.

 

Einer der differenziertesten, Filme über die DDR: Aus dem aufregend singenden Baggerfahrers Gerhard Gundermann hat Andreas Dresen ein faszinierendes Porträt geschaffen.