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"Im Kino gewesen, geweint." Dieser ­häufig zitierte Kafka-Satz beinhaltet alles, was man zu dem Film sagen kann, denn er ist über weite Strecken so anrührend ­inszeniert, dass man tief betroffen ist, gleichzeitig aber immer den Hoffnungsstreif am Himmel sieht. Oscarpreisträgerin Caroline Link verfilmt die berührende Kindheits-geschichte eines der größten Entertainer Deutschlands, Hape Kerkeling.

 

Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Neu im Programm 

Man kennt diese öffentlichen Anlässe: Ein Mann tritt vor sein Publikum, nimmt einen Preis entgegen und bedankt sich dann bei seiner Frau, „ohne die das alles nicht möglich gewesen wäre“.

So auch der Nobelpreisträger Joe Castleman. Auch er will seiner Frau – „meiner Muse und der Liebe meines Lebens“ – für alles danken, was er mit ihrer Hilfe erreicht hat. Doch seine Frau verbittet sich das Lob des Ehemanns. Alles, wirklich alles, dürfe er bei seiner Dankesrede für den großen Preis sagen – nur das eine nicht: „Don’t thank me.“ Und das meint sie todernst. Sie, „The Wife“ oder, zu Deutsch: „Die Frau des Nobelpreisträgers“, wird von Schauspiel-Veteranin Glenn Close verkörpert. Und sie ist es auch, die das Herzstück der Verfilmung von Meg Wolitzers Roman ausmacht.


Glenn Close ist Mrs. Joan Castleman, Frau eines Bestseller-Autors, dessen erfolgreiche Karriere mit einem Nobelpreis belohnt wird. Mr. und Mrs. Castleman verbindet große Innigkeit und das gewachsene Selbstverständnis klar verteilter, ehelicher Rollen. Sie erinnert ihn an seine täglichen Pillen, und er stellt sie als seine Frau vor, die „Gott sei Dank nicht schreibt, sonst würde ich selbst andauernd an Schreibblockade leiden“. Zuerst herrscht große Freude, als Mr. Castleman den Zuschlag für den Literaturnobelpreis bekommt. Die gesamte Familie glüht vor stolz, nicht zuletzt Mrs. Castleman. Das Ehepaar und der erwachsene Sohn fliegen nach Stockholm, um dort gemeinsam den Triumph zu zelebrieren. Doch dort treten die ersten Risse im Ehegefüge zutage: Ältere Herren bleiben unter sich, während die Ehefrauen zum Shopping geschickt werden.

Joan hält an ihrer Gelassenheit als glückliche "Mrs. Joe Castleman" bestmöglich fest, doch die Rolle als Frau im Schatten beginnt ihr zuzusetzen. Hinter ihrer ehrlichen Freundlichkeit beginnt ehrlicher Furor zu toben, und Glenn Close kalibriert diese Zustände mit bemerkenswerter Raffinesse. Dieser OSCAR wird ihrer!



 

 

 

 

„We Are the Champions“, „We Will Rock You“ oder „Bohemian Rhapsody“ - wer kennt jemanden, der keinen Song von „Queen” kennt? Nach zehn Jahren Vorarbeit haben Bryan Singer und Dexter Fletcher nun der epigonalen Band und vor allem ihrem schillernden, charismatischen Frontman Freddy Mercury endlich ein würdiges Denkmal gesetzt. Das Biopic mit Rami Malek in der Hauptrolle gilt als einer der größten Favoriten bei der Oscarverleihung 2019. Insgesamt gab es fünf Nominierungen. In den Kategorien Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Bester Schnitt, Bestes Ton-Mixing und Bester Ton-Schnitt hat das Biopic Chancen auf einen Goldjungen.




Ein zutiefst berührender Film, basierend auf Carlos Acostas Biografie „No Way Home – a Cuban Dancer’s Story“

Kuba, 80er Jahre. Carlos ist ein rebellisches Kind, König des Breakdance. Sein Vater Pedro, ein einfacher Arbeiter, erkennt das große Talent.  Doch Carlos will nicht tanzen, er will Fußballer werden. Pedro zwingt seinen Sohn auf die Ballettschule und sorgt mit harter Hand dafür, dass er die Ausbildung beendet. Carlos sträubt sich sehr, doch er muss lernt, mit der Einsamkeit zu leben. Der Tanz wird vom Zwang zur Zuflucht. Bald ist er der herausragende Tänzer seiner Generation, tanzt mit 25 am Royal Ballett in London als erster schwarzer Tänzer den Romeo. Carlos Acosta wird zum Superstar der Tanzwelt. Doch das Heimweht zehrt sehr an ihm.


Kein anderer Name ist so untrennbar mit Kinder-büchern verbunden wie der von Astrid Lindgren.  Ihre Geschichten haben bis heute die Kindheit von Millionen Menschen weltweit geprägt. Von ihren schwierigen Anfängen als ledige junge Mutter im Schweden der 20er Jahre wissen jedoch nicht viele ihrer Fans.  Unbarmherzig und unglaublich berührend zeigt die Regisseurin Pernille Christensen, was es noch vor 100 Jahren bedeutete, ein uneheliches Kind zu bekommen. Sie erzählt nicht von der berühmten Frau Lindgren, sondern von dem unbekannten Mädchen Astrid, das den Mut findet, die Anfeindungen ihres Umfeldes zu überwinden um ein freies, selbstbestimmtes Leben als moderne Frau zu führen. Und die vielleicht ihre wunderbaren Bücher gerade deswegen schreiben konnte.