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Die Verfilmung des Romans "Die Teilacher" von Michel Bergmann  überzeugt sowohl künstlerisch als auch inhalt- lich: Der Holocaustüberle- bende David wohnt mit Schicksalsgenossen in einem Zwischenlager. Zusammen ziehen sie von Haustür zu Haustür und verkaufen Wäsche an die Hausfrauen im zerstörte Land. So soll Geld für die Passage nach Amerika verdient werden. Die Teilacher sind durchaus er- folgreich. Doch das Misstrau- en wächst, weil David tagsüber ständig andere Termine hat. Welche, will er nicht verraten. Denn er  wird von den Amerikanern verhört. Man verdächtigt ihn der Kollaboration.


Kino Im Kulturhaus Saal

 

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  Diese Woche neu   

Auf der unglaub-lichen wahren Geschichte des ersten Präsidenten von Botswana und seiner Liebe zu einer weißen Britin basiert dieses Melodram, das wie ein Märchen erzählt wird, ohne die politischen Dimensionen aus den Augen zu verlieren.


In den späten Vierzigerjahren lernt Seretse Khama, Prinz eines Stammes in Bechuanaland, dem späteren Botswana, bei einem Besuch in London die weiße Büroangestellte Ruth Williams kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Ihre Heiratspläne stoßen sowohl in England wie auch in Seretses Heimat auf massiven Widerstand, teils aus Rassismus, teils aus Unverständnis, teils aber auch, weil sie politisch inopportun ist. Nun müssen die beiden entscheiden, ob ihre Liebe groß genug ist, um sie auch gegen Widerstände zu leben.



OSCAR als "Bester Film", OSCAR für Mahershala Ali als "Bester Nebendarsteller"

OSCAR für das "Beste adaptierte Drehbuch" 

Nominiert in fünf weiteren Kategorien 

Der STERN schreibt: «Moonlight» ist ein filmisches Wunder. Einen solchen Stoff hat Hollywood noch nie verfilmt, Stil und Ausdruck sind so poetisch wie selten und die Entstehungs- geschichte des Dramas ist ungewöhnlich." Der erst 37 Jahre alte Regisseur Barry Jenkins hat seinen Film in nur 25 Tagen und mit einem Budget von rund fünf Millionen Dollar abgedreht. Große Kunst ist also keineswegs eine Frage des Geldes…


 OSCAR-Nominierung als "Bester Film", für "Bestes adaptiertes Drehbuch" und "Beste Nebendarstellerin" 


 

 

 

 

USA, Anfang der 60er: Die NASA schickt Menschen ins All. Die Astronauten sind den meisten wohlbekannt: John Glenn, Alan Shepard und Neil Armstrong. Aber wer kennt Katherine Johnson, Mary Jackson und Dorothy Vaughn? Die drei Afroameri- anerinnen waren damals als Mathematik-Genies der Think Tank hinter den historischen Leistungen, ermöglichten Glenn seinen Ausflug ins All und vor allem auch seine sichere Rückkehr. Nichtdestotrotz mussten sie sich dabei die unverschämtesten rassistischen und frauenfeindlichen Behandlung gefallen lassen und sind bis heute in der Geschichtsschreibung weitgehend unbe- kannt. Der Film  basiert auf einer Biografie der Autorin Margot Lee Shetterly mit dem Titel Hidden Figures: The African American Women Mathematicians who helped NASA and the United States win the Space Race. Theodore Melfi hat das Drama überraschend schwungvoll inszeniert und den Heldinnen im Verborgenen endlich ihr wohlverdientes Denkmal gesetzt. Nominiert für drei OSCARS, u.A. als Bester Film. Nicht verpassen!

Märchenhafte Tragikomödie um einen Flüchtling aus Aleppo, der bei einem finnischen Kneipenwirt Unter- schlupf findet. Die lakonisch-melancholische Komödie des finnischen Meisterfilmema- chers Aki Kaurismäki erhielt bei der Berlinale 2017 den Regiebären.


François  ist ein wunderbarer Geigenspieler, aber ein notorischer Geizhals. Geld ausgeben verursacht bei ihm Panikattacken. Eines Tages sieht er sich nicht nur mit einer bisher unbekannten 16-jährigen Tochter konfron- tiert, die plötzlich bei ihm einzieht, sondern auch noch mit der gefährlichen Zuneigung der neuen Cellistin. Ungeahnte Ausga- ben kommen auf ihn zu...


"Er hatte nie einen Beruf. Jetzt hat er eine Berufung". Gelungene Komödie mit Wotan Wilke Möhring, Anke Engelke und Julia Koschitz über einen fusseligen Alt-Punk, der bei einem als Spaß begonnenen Aufenthalt in einer Burnout-Klinik plötzlich mit Verantwortung konfrontiert wird.