Kartenreservierung

Tel. 030 333 60 81


Die Liebe zwischen Schwarz und Weiß: Zu Zeiten der Apartheid ein Skandal – und manchmal sogar buchstäb- lich eine Staatsaffäre. Auf der unglaublichen, wahren Geschichte des ersten Präsidenten von Botswana und seiner weißen, britischen Ehefrau basiert dieses Melodram, das wie ein Märchen erzählt wird, ohne die gravierenden politischen Dimensionen aus den Augen zu verlieren.


Kino Im Kulturhaus Saal

 

Begleiten Sie uns auf Facebook! Hier erfahren Sie mehr zu unserem Angebot und Aktuelles rund ums Kino im Kulturhaus.     

 

   

  Diese Woche neu   

 

Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, zieht die Familie nach Frankreich. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben dunkelhäutigen Menschen  begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...





Aki Kaurismäki hat im Kino eine ganz eigene Welt geschaffen, die seit Jahren auf den ersten Blick wiedererkennbar ist. Nach "Le Havre" gehörte sein neuer Film zum Besten, was die diesjährige Berlinale zu bieten hatte. Absolut verdient wurde er dafür mit dem Silbernen Bären ausgezeichneit!


Eine einfachere Konstruktion des Kinoplots kann man sich kaum denken: Ein Mensch hat eine Geschichte, und ein anderer Mensch hat auch eine Geschichte. In der Mitte der Kinozeit begegnen und bedingen sich die Geschichten, dann trennen sie sich wieder, und jede hat ihr eigenes Ende.


Khaled, ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft.

Wikström ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Pokerspieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein heruntergewirtschaftetes Restaurant.


Als die Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge..

 



"Er hatte nie einen Beruf. Jetzt hat er eine Berufung". Gelungene Komödie mit Wotan Wilke Möhring, Anke Engelke und Julia Koschitz über einen fusseligen Alt-Punk, der bei einem als Spaß begonnenen Aufenthalt in einer Burnout-Klinik plötzlich mit Verantwortung konfrontiert wird.

 

 

 

 

 

Felix Starck ist ein Mann mit Bewegungsdrang: 2013 umrundete er mit dem Fahrrad die Welt. Sein Film "Pedal the World" begeisterte Extremsportler und Genussreisende gleichermaßen. Nun hat er sich wieder auf den Weg gemacht. Zusammen mit Selima Taibi („Mogli“), einem freundlichen Hund und in einem selbstausgebauten Schulbus schaukelte er von von der Spitze Alaskas bis nach Mexiko. 48.000 Kilometer, vorbei an Grizzlibären und Wölfen, atemberaubender Natur und  unberechenbaren Militärsperren, durch Wüsten und Dschungel. Felix Starck und Mogli erlauben einen tiefen und ungefilterten Bick auf die Welt - und auf ihre ganz persönliche Entwicklung auf der Reise. Und weil beide auch sonst freie und unabhängige Menschen sind, haben sie "Expedition Happyness"  komplett alleine produziert und bringen ihn auch selbst in die Kinos. Das ist Kino der neuen Generation.