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Was tun, wenn das Leben so gut wie hinter einem liegt? Die letzten Meter in vollen Zügen genießen!

Ella  und John lieben sich schon ihr Leben lang, als bei ihr Krebs und bei George Demenz diagnosti-ziert wird. Zum Unmut ihrer besorgten Kinder und Ärzte tankt das Rentnerpaar noch einmal ihr altes Wohnmobil voll und brennt nach Florida durch. Ex-Englischlehrer John soll nicht von dieser Welt scheiden, bevor er nicht das Haus seines Idols Ernest Hemingway besucht hat.  Aufwühlendes Drama mit Helen Mirren und Donald Sutherland. Die zwei Oscar-Preisträger machen die zarte Geschichte um die Unfass-barkeit des Glücks zum Ereignis!







Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Diese Woche Neu!  

Christian Nielsen, der smarte Kurator des Stockholmer X-Royal-Museums, steht vor einem beruflichen wie privaten Scherbenhaufen: Seine coole Affäre mit der amerikanischen Kulturjournalistin Anne  verläuft anders, als er gehofft hatte, der Kunst-Superstar Julian stattet der Stadt einen Besuch ab und will bespaßt werden, und auch seine Werbekampagne für die letzte Ausstellung steht öffentlich in heftiger Kritik. Normalerweise souverän, selbstverliebt und erfolgsverwöhnt, entgleitet Nielsen sein schickes Leben gerade komplett. Ein kleiner Stoß reicht, und er fällt über die Klippe...

Bereits mit dem Oscar-nominierten Drama „Höhere Gewalt“ ist es dem schwedischen Regisseur Ruben Östlund gelungen, gesellschaftliche Fragen packend zu inszenieren. Mit „The Square“ legt er nun eine bissige Satire auf den Kunstbetrieb und seine Akteure nach. Selbstverliebt und eitel steht Nielsen zu Beginn des Dramas auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Doch den weiteren Verlauf der Geschichte wird er nicht unbeschadet durchlaufen. Das filmische Experiment kommt dabei außergewöhnlich humorvoll und abwechslungsreich daher – eine Leistung für die der Film bei den Filmfestspielen von Cannes 2017 mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.


Obwohl die Eltern des Stand-up-Komikes Kumail schon lange nicht mehr in Pakistan wohnen, halten sie an den alten Traditionen fest. Dazu gehört auch, dass sie eine Ehepartnerin für den unverheirateten Mittdreißiger finden. Was sie nicht wissen: Bei einer Show in Chicago hat Kumail die junge Emily getroffen. Bald ist er Hals über Kopf in die eigensinnige Studentin verliebt. Doch das junge Glück zerbricht, als Emily fälschlicherwei-se meint, dass Kumail regelmäßig andere Frauen kennenlernt. Kumail versucht, ihr die komplizierte Verkuppelungstradition seiner Familie zu erklären, traut sich aber andersherum nicht, seine Eltern vor den Kopf zu stoßen. Da wird Emily wegen einer rätselhaften Erkankung eingeliefert. Schnell verschlechtert sich ihr Zustand, die Ärzte versetzen sie ins künstliche Koma. Im Wartezimmer lernt Kumail Emilys Eltern kennen. Gemeinsam hoffen sie darauf, dass Emily wieder gesund wird. Doch kann Kumail dann auch zu seiner Liebe stehen?

Michael Showalters von Komödienkönig Judd Apatow produzierter Film gehörte zu den meist gefeierten Titeln des Sundance Festival 2017 und basiert auf der realen Beziehung von Hauptdardarsteller und Kodrehbuch- autor Kumail Nanjiani.

Soeben ausgezeichnet mit dem Golden Globe als Bester Auslandsfilm, Goldene Palme in Cannes für Diane Kruger: Fatih Akins erschütternder Thriller um eine junge Hamburgerin, die ihre Familie bei einem rechtsextrem motivierten Bombenanschlag verliert und die Rache selbst in die Hand nimmt arbeitet sich beharrlich vor Richtung OSCAR!

Alterskomödie um vier rebellische Herren, die keine Lust haben, sich ins Heim abschieben zu lassen, sondern kurzerhand eine eigene Rentner-WG gründen, der sich alsbald auch andere renitente Senioren anschließen. Urkomisch, emanzipatorisch und ehrlich zugleich - ein Film zum Lachen, bei dem allerdings auch einige Tränen fließen werden.

Kaum eine Künstlerbiografie wurde so heiß erwartet wie „Loving Vincent“ von Dorota Kobiela und Hugh Welch-man. Die beiden Filme-macher erwecken die weltberühmten Bilder des Künstlers sprichwörtlich zum Leben und liefern den ersten komplett gemalten Animationsfilm mit Spiel-filmlänge. Mehr als 100 Künstler haben in jahre-langer Handarbeit 65.000 Bilder im Stil van Goghs angefertigt. Gedreht wurde der Film erst mit Schauspie-lern vor einem Greenscreen. Danach wurde Bild für Bild in ein animiertes Kunstwerk verwandelt. Als Basis für die Gestaltung des Filmes dienen 94 Gemälde des impressionistischen Künstlers die detailliert in den Film eingearbeitet sind. Um auch aus inhaltlicher Sicht ein glaubwürdiges Porträt des Malers zu zeichnen, wurde die Geschichte vor dem Hintergrund der rund 800 Briefe entwickelt, die der Künstler zu Lebzeiten an seinen Bruder und Freunde schickte. Meisterhaft!