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Richard Bruce Cheney, den alle „Dick“ nennen, formten drei Dinge: der Alkohol, das Fliegenfischen und seine Ehefrau. 1963 ist er nichts weiter als eine Null. Doch er hat Instinkt - und wird hinter vier republikanischen Präsidenten zum Monster.

 

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 Diese Woche neu!  


2008 erzählte Regisseurin Doris Dörrie die Geschichte des sterbenskranken Rudi, der nach dem überraschenden Tod seiner Frau Trudi auf den Spuren ihrer Träume nach Japan reist. Sein in Tokio arbeitender Sohn Karl hat jedoch keine Zeit für ihn. Der Witwer freundet sich mit der jungen Yu an und reist mit ihr zum heiligen Berg Fuji, wo er schließlich stirbt. Mehr als eine Million Zuschauer wollten das bewegende Drama „Kirschblüten – Hanami“ damals im Kino sehen. Es war einer von Dörries größten Kinoerfolgen. In ihrem neuesten Film geht die Geschichte nun weiter:

 

Zehn Jahre nach dem Tod der Eltern stehen die Dinge für deren jüngsten Sohn Karl schlecht. Er säuft, hat seinen Job verloren und darf seine von ihm getrennt lebende Tochter nicht sehen. Sein lebensmüder Blick verrät die Leere in seinem Leben; die Leitung zum Glück scheint gekappt. Im Alkoholrausch kann er seine Dämonen kaum im Zaum halten. Selbstvorwürfe und Schuldgefühle rauben ihm die Kraft. Karls traurige Existenz nimmt eine Wende, als plötzlich die quirlige Japanerin Yu vor seiner Wohnungstür steht. Yu, die im Vorgängerfilm schon dem trauernden Rudi beistand, begleitet Karl zum Grab der Eltern und in sein verlassenes Elternhaus im Allgäu, wo Kindheitserinnerungen aufschimmern und ihm die toten Eltern erscheinen. Immer stärker wird er mit bohrenden Fragen konfrontiert: Was machst du mit deinem Leben? Warum bist du nicht glücklich? Doch dann beginnt Karl zu kämpfen...


Doris Dörrie glaubt, dass man den Tod nicht aus dem Leben ausschließen darf. "Man sollte nicht vor ihm davonlaufen, weil er sowieso schneller ist als man selbst. Es ist besser, sich umzudrehen und ihm ins Gesicht zu schauen." Wie es war, mit 40 Witwe zu werden, daran erinnert sich die heute 64-Jährige nur zu gut. "Allein schon dieses Wort hat mich sehr einsam gemacht. Und als ich wieder zurückkam aus dieser tiefen, traurigen Zeit, hat mich das alles nicht mehr interessiert, Altsein, Jungsein. Ich war von da an immer nur froh, dass ich überhaupt älter werden darf. Und ich war sehr froh, dass ich 60 werden durfte." Und das man Standardängste wie die vor Krankheit, Armut, Verlust, Alter oder Tod lieber auf eine Tasse  Tee einladen sollte, als sich von ihnen lähmen zu lasen. So machen es die Japaner. "Ich glaube, dass Dämonen eine Gemeinsamkeit haben - dass sie immer größer werden, wenn man sie nicht beachtet. Es kostet wirklich Mut, stehen zu bleiben und sie anzuschauen." Aber nur so würde der Weg frei werden für etwas Neues.


Eine sehr lesenswerte Kritik zum Film hat Christina Bylow für die "Berliner Zeitung" verfasst. Lesen kann man sie HIER

Der englische Hof im frühen 18. Jahrhundert. Das Land strauchelt im Krieg mit Frankreich. Nominell regiert Königin Anne, doch  allerlei physische und psychische Gebrechen schwächen sie erheblich. Das Heft in der Hand hält Lady Sarah Churchill, die das Land praktisch von der Seitenlinie aus regiert. Als eine neue Favoritin auftaucht, beginnt der Krieg auch in den königlichen Gemächern... Für ihre Rolle als Königin Anne hat Olivia Colman den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewonnen.


Oscar als "Bester Film", Oscar für Mahershala Ali als "Bester Nebendarsteller", "Bestes Drehbuch" und "Bester Schnitt". Das gesell-
schaftskritische und unter- haltsame Roadmovie über den schwarzen Pianisten Dr. Don Shirley und dessen prolligen weißen Chauffeur Tony Lip, die 1962 durch den zutiefst rassistischen Süden der USA touren, ist der große Gewinner des diesjährigen Oscar-Reigens.


Präzise beobachtetes Porträt einer Ehe, das von der

nuancierten Arbeit der Hauptdarsteller getragen wird, allen voran Glenn Close, die für ihre Leistung für den Oscar nominiert war.