Kartenreservierung

Tel. 030 333 60 81




Kino Im Kulturhaus Saal

 

Begleiten Sie uns auf Facebook! Hier erfahren Sie mehr zu unserem Angebot und Aktuelles rund ums Kino im Kulturhaus.     

 

                                                   


 Aktuell im Programm

 

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere in den 50er Jahren war Maria Callas die unangefochtene Herrscherin der Opernwelt. Primadonna assoluta, La Divina – die Göttliche … die Medienwelt und ihre zahllosen Fans überschlugen sich darin, sie in jeder Beziehung anzuhimmeln. Ihre Stimme, ihr Gesicht, ihr Outfit: Sie wirkte stilbildend, wurde aber auch mit Haut und Haaren von der Öffentlichkeit vereinnahmt. Tom Volf erforscht in seiner vierjährigen Recherche den Mythos Maria Callas und versucht, der Starsopranistin über eine beeindruckende Menge an Bild-, Ton- und Textmaterial näherzukommen, ohne sie vom Podest zu stoßen. Dabei geht er chronologisch vor und bringt durch immer wieder neue Quellen sehr viel Abwechslung ins Spiel. Er zeigt die junge Maria Callas, ihren Stolz, ihre Würde, ihre Begeisterung für die Musik – und später auch genervte Blicke, Verstörung und Verwirrung. Er zeigt private Bilder: Nur selten ist sie übermütig, manchmal wirkt sie merkwürdig schüchtern und mädchenhaft, ab und an scheint sie Ansätze von Humor zu zeigen. „Es leben zwei Menschen in mir. Ich möchte gern Maria sein, aber da ist auch die Callas, der ich gerecht werden muss“, sagt sie (frei aus dem Englischen übersetzt) im TV-Interview. „Ich versuche, mit beiden auszukommen.“ Das Ergebnis ist eine hoch interessante, stellenweise sehr spannende Auseinandersetzung mit einer Persönlichkeit, die augenscheinlich alles tut, sich der Entschlüsselung zu entziehen. Vor allem ist der Film eine große Liebeserklärung.

 

Das, was vermutlich jeder mit der Ostseeinsel Usedom verbindet, hakt Filmemacher Heinz Brinkmann in den ersten paar Bildern seines Dokumentarfilms ab: das Meer, volle Strände und Autofahrer im Stau. Denn die Touristen und ihr mit Hindernissen gespickter Weg zur Erholung sind nicht das Thema, oder jedenfalls nur indirekt. Brinkmann ist im sogenannten „Kaiserbad“ Heringsdorf geboren; sein Großvater, der Architekt Otto Ferdinand Saldsieder, baute 1920 die als Pension betriebene (und heute denkmalgeschützte) Villa Carmen an der Strandpromenade von Bansin. Seit 1993 hat Brinkmann seine Heimatinsel immer wieder zum Gegenstand seines filmischen Schaffens gemacht, und auch sein jüngstes Werk ist Teil dieser langfristig angelegten Bestandsaufnahme. Mit seiner Familiengeschichte im Hintergrund ist Brinkmanns Interesse an den Lebensgeschichten von Service-Personal und den Bausünden der letzten 30 Jahre kaum verwunderlich: Recht subtil verbindet der Film verschiedene Auffassungen von Heimatgefühl mit Geschichten um die Chancen der Region (die auch im Zusammenwachsen und dem Austausch mit der polnischen Stadt Swinemünde/Świnoujście liegen) und dem Ärger über gedankenlose Investorentätigkeit, der über die Jahre in den Seebädern immer wieder historische Gebäude zum Opfer fielen. (Quelle: Zitty)


Die schönsten Geschichten schreibt das  

Leben selbst.


  Die Schlimmsten übrigens auch.  


 

Bei uns sehen Sie regelmäßig eine Auswahl aktueller Dokumentarfilme.


Zum Staunen, Erkennen, Lachen, Ärgern und: Weiterdenken!


 

Die FBW wurde 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet. Filme mit Prädikat erhalten Film- förderung. Bei jährlich über 500 Kinostarts und 10.000 Veröffent- lichungen auf   DVD werden die Prädikate zunehmend als Güte- siegel zur Orientierung der Zuschauer genutzt.


Erfahren Sie HIER mehr über die Arbeit der FBW und lesen Sie die ausführlichen Gutachten der ausgezeich- neten Filme!