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Kino Im Kulturhaus Saal

 

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 Aktuell im Programm 


„In Istanbul ist die Katze mehr als nur eine Katze. Die Katze verkörpert das unbeschreibliche Chaos, die Kultur und die Einzigartigkeit, die Istanbul ausmacht“, heißt es in dieser Doku einmal. Tatsächlich genießen die Tiere in der türkischen Metropole einen ganz besonderen Stellenwert. Sie führen als Streuner ein Leben in völliger Freiheit und können sich darauf verlassen, von den Bewohnern ihre Streicheleinheiten und Futter zu bekommen. Selbst Fischhändler zeigen sich nachsichtig beim regelmäßigen Ladendiebstahl durch die selbstbewussten Vierbeiner.

Die türkischstämmige, in den USA lebende Regisseurin Ceyda Torun versteht ihren Film als „Liebesbrief an die Katzen und die Stadt“. Kaum verwunderlich, dass sie ihre tierische Helden mit Namen versieht, während die Menschen lediglich als unbekannte Erzähler, gleichsam als Statisten, ihre Begeisterung äußern dürfen. Ebenso konsequent bewegt sich die Kamera häufig auf Augenhöhe der streunenden Stars. Die Katzenperspektive ermöglicht ganz neue Ansichten auf die Stadt und ihre Bewohner. Der Zuschauer ist mittendrin, statt nur dabei. Vor allem aber bieten sich Chancen zu eindrucksvollen Großaufnahmen der geschmeidigen Schönheiten auf vier Pfoten.

 

 

Joseph Beuys: Künstler, Philosoph, Querdenker. Weltweit gilt der Mann, der 1986 verstorben ist, als einer der bedeutendsten Aktionskünstler des 20. Jahrhunderts. Mit seinen Installationen, mit denen er den klassischen Kunstbegriff erweiterte, überraschte, forderte und reizte er Publikum und Kritiker. Oftmals war er selbst Teil der Kunst und der Aktion. Der Filmemacher Andres Veiel hat ein Porträt des Künstlers geschaffen, das in seinem Facettenreichtum einzigartig erscheint. Ein innovativen Film, der unterhaltsam und leicht zusammengesetzt ist und große Lust darauf macht, Beuys (wieder) neu zu entdecken.



Der deutsche Fotograf und Tierfilmer Matto Barfuss ist auch als "der Gepardenmann" bekannt, seit er 1996 mehrere Monate bei einer Gepardenfamilie in der Wildnis von Tansania lebte. Nun hat er einen Dokumentarfilm über eine andere Gepardin gedreht, die als Protagonistin den Namen Maleika trägt. Sie schenkt 2014 in Kenias Naturschutzgebiet Masai Mara sechs Jungen das Leben. Die Kamera beobachtet, welche Prüfungen Maleika während der 18 Monate meistern muss, in denen sie für ihre Jungen sorgt. Die Zahl ihrer Kinder nimmt in diesem Zeitraum aber, dem unbarmherzigen Gesetz der Wildnis folgend, trotz aller mütterlichen Fürsorge dramatisch ab.                  
Die abenteuerliche Geschichte dieser Familie, die jeden Tag ums Überleben kämpft, besitzt eine spielfilmähnliche Dramaturgie. Es gibt idyllische Szenen, emotionale Höhen und Tiefen, Nebenfiguren in Gestalt einer Löwenmutter und anderer Tiere, ein überraschendes Finale. Die Off-Kommentare, gesprochen von Max Moor, erklären die verschiedensten Gefahrenmomente, die Maleika in der freien Wildbahn zu bewältigen hat, sehr anschaulich und lehrreich. Die schlanke Raubkatze und ihre Kinder müssen nicht nur Löwen und Hyänen fürchten, sondern auch die Attacken von Büffeln. Selbst Beutetiere wie die Gnus können aggressiv werden und die Mutter mit ihren Jungen vertreiben. Maleika muss ständig auf der Hut sein und sucht sich am liebsten kleine Aussichtshügel im Gelände aus, um nahende Gefahren rechtzeitig zu erkennen. In spektakulären Aufnahmen werden ihre kräftezehrenden Jagden festgehalten, die bei Weitem nicht immer erfolgreich sind, obwohl Geparden mit Sprints von bis zu 120 Stundenkilometern die schnellsten Landtiere der Erde sind.

  

Die schönsten Geschichten schreibt das  

Leben selbst.


  Die Schlimmsten übrigens auch.  

 

 

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Die FBW wurde 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet. Filme mit Prädikat erhalten Film- förderung. Bei jährlich über 500 Kinostarts und 10.000 Veröffent- lichungen auf   DVD werden die Prädikate zunehmend als Güte- siegel zur Orientierung der Zuschauer genutzt.


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