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Kino Im Kulturhaus Saal

 

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NUR AM  Sa. 02.12. 16:30h | Sa. 16.12. 11:30h | Sa. 30.12. 13:00h

Von Bergen nach Kirkenes und wieder zurück: Die Fahrt mit einem Schiff der Hurtigruten entlang der norwegischen Küste gilt nach wie vor als die schönste Seereise der Welt. Filmemacher Volker Wischnowski ('Der Jacobsweg') hat die traumhafte Tour bei schönstem Midsommarwetter im Jahr 2013 unternommen und die Landschaft und das Licht in faszinierenden Filmaufnahmen festgehalten. Als wäre man dabei gewesen...


 Aktuell im Programm 

Der mit Abstand erfolgreichste Dokumentarfilm des Jahres ist ein Selfmade-Projekt, ohne Produktionsentourage, Kinoverleih, Fördermittel und trickreiche Marketingkampagne: Zu zweit und mit Handykamera zogen Patrick Allgaier und Gwendoline Weisser im Frühling 2013 von Freiburg gen Osten los, um dreieinhalb Jahre und 97.000 Kilometer später zu dritt aus dem Westen wieder nach Hause zu kehren. Ohne zu fliegen und mit einem kleinen Budget in der Tasche erkundeten sie die Welt, stets von Neugierde und Spontanität begleitet. Im Mittelpunkt der Reise standen dabei immer die unmittelbare Nähe zu den Menschen und der Natur. Gwen und Patrick bereisten per Anhalter Länder wie Tadschikistan, Georgien, Iran, Pakistan, China und die Mongolei. Von Japan ging es mit einem Frachtschiff nach Mexiko. Nach der Geburt von Sohn Bruno fuhren sie mit einem alten VW-Bus durch Mittelamerika.
Als sie im Frühjahr 2016 nach einer Schiffspassage von Costa Rica nach Spanien wieder europäischen Boden unter den Füßen spürten, haben sie die Weltumrundung mit einem 1200 Kilometer Fußmarsch bis vor die Haustüre in Freiburg vollendet. Toll!



Der deutsche Fotograf und Tierfilmer Matto Barfuss ist auch als "der Gepardenmann" bekannt, seit er 1996 mehrere Monate bei einer Gepardenfamilie in der Wildnis von Tansania lebte. Nun hat er einen Dokumentarfilm über eine andere Gepardin gedreht, die als Protagonistin den Namen Maleika trägt. Sie schenkt 2014 in Kenias Naturschutzgebiet Masai Mara sechs Jungen das Leben. Die Kamera beobachtet, welche Prüfungen Maleika während der 18 Monate meistern muss, in denen sie für ihre Jungen sorgt. Die Zahl ihrer Kinder nimmt in diesem Zeitraum aber, dem unbarmherzigen Gesetz der Wildnis folgend, trotz aller mütterlichen Fürsorge dramatisch ab. Die Geschichte dieser Familie, die jeden Tag ums Überleben kämpft, besitzt eine spielfilmähnliche Dramaturgie. Es gibt idyllische Szenen, emotionale Höhen und Tiefen, Nebenfiguren, ein überraschendes Finale. Die Off-Kommentare, gesprochen von Max Moor, erklären die Gefahrenmomente, die Maleika in der freien Wildbahn zu bewältigen hat, sehr anschaulich und lehrreich.


 

  

Die schönsten Geschichten schreibt das  

Leben selbst.


  Die Schlimmsten übrigens auch.  

 

 

Bei uns sehen Sie regelmäßig eine Auswahl aktueller Dokumentarfilme.


Zum Staunen, Erkennen, Lachen, Ärgern und: Weiterdenken!






 

Die FBW wurde 1951 von den Bundesländern als unabhängige, gutachterliche Stelle gegründet. Filme mit Prädikat erhalten Film- förderung. Bei jährlich über 500 Kinostarts und 10.000 Veröffent- lichungen auf   DVD werden die Prädikate zunehmend als Güte- siegel zur Orientierung der Zuschauer genutzt.


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