NEU AB 23.04.26
Ein stilles, episodisches Triptychon über Väter, Mütter, Geschwister und all die unbeholfenen Rituale, die uns lächerlich und doch so menschlich machen. Mit seiner Mischung aus Komik, Peinlichkeit und Melancholie ein zugleich exzentrisches und doch tief berührendes Meisterwerk. Unverkennbar Jim Jarmusch.
NEU AB 07.05.26
Isabelle Huppert in einer grandiosen wie doppelbödigen Satire über die Macht des Geldes - hin und hergerissen zwischen familiären Ansprüchen und dem Charme eines zwielichtigen Erbschleichers. Wer sich noch an die Affäre Bettencourt erinnert (L'Oreal) hat hier doppelt Spaß.
DIESE WOCHE NEU!
Regielegende Paolo Sorrentino zeichnet ein elegantes, vielschichtiges Machtporträt: Ein Präsident am Ende seiner Amtszeit ringt zwischen politischen Entscheidungen und seinem Gewissen um Moral, Gnade, Liebe und Verantwortung.
Willy Fritsch war einer der ganz Großen der deutschen Kinogeschichte. Mit Komödien wie „Die Drei von der Tankstelle“ begeisterte er das Publikum weit über deutsche Grenzen hinaus. Er sprach den ersten Satz des deutschen Tonfilms, spielte im ersten deutschen Farbfilm und steht noch heute als Interpret für bekannte Evergreens wie „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Ich wollt‘ ich wär‘ ein Huhn“. Erschien er in der Öffentlichkeit, mussten ganze Straßenzüge gesperrt werden, während in den Kaffeehäusern zu Schlagern wie „Ich bin in Willy Fritsch verliebt“ getanzt wurde. Gemeinsam mit Lilian Harvey bildete er vor und hinter der Leinwand das sogenannte „erste Traumpaar des deutschen Films“. Doch über die Jahrzehnte geriet er nach einer 40 Jahre langen Filmkarriere in wechselhaften Zeiten dennoch in Vergessenheit.
Die Autorin Heike Goldbach holt ihn zurück ans Licht und liest aus ihrer Biografie über den einst so populären Darsteller.
Im Anschluss zeigen wir „Glückskinder“ (1936), eine Filmkomödie nach Dialogen von Curt Goetz, die selbst Quentin Tarantino zu seinen Favoriten zählt
NEU AB 30.04.26
Sensibel und mit großer emotionaler Kraft erzählt der Film die wahre Geschichte einer Frau, die nach einem unfassbaren Verlust realisiert, dass das Leben ein Spiel ist und Humor dabei helfen kann, es zu gewinnen. Mutig und unkonventionell findet sie einen Weg, mit der Trauer umzugehen. Schritt für Schritt erkennt sie, dass das Leben trotz allem weitergeht, wenn man es wagt, ihm neu zu begegnen.
Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Als sie sich begegnen, entsteht jenseits von Worten und Gesten eine eigene Sprache. Der Film ist die erste deutsche Spielfilm-produktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen.